Magento Onlineshop für Industrie Unternehmen

Ein Magento Onlineshop erlaubt eine genaue Anpassung an die eigenen Anforderungen. Dazu erlaubt das System das Hosting auf eigenem Server/Hoster, sodass das Unternehmen die komplette Kontrolle über die Daten hat.

Was für Möglichkeiten bietet Magento für ein Onlineshop in der Industrie?

Hier eine Auflistung möglicher Funktionen und deren Umsetzung kurz erklärt. Es sind Funktionen nicht vorhanden, die Sie dringend benötigen? Sprechen Sie uns gerne an!

Kundenspezifische Preise & Katalog

Es ist möglich für einzelne Kunden (andere Unternehmen) individuelle Preisliste, Rabatte oder auch Sichtbarkeit von Produkten zu steuern. Das ganze gekoppelt mit eigenen Kundenaccounts für den Unternehmenskunden.

Die Mitarbeiter des Kunden können sich so im Shop einloggen und sehen dort "ihre Produkte" und "ihre Preise" und oder auch Rabatte. Das ganze kann über einen entsprechende fertige Erweiterung mit überschaubarem Aufwand (wenige Stunden) realisiert werden.

Mengenstaffeln und Verpackungseinheiten

Es können Preise für unterschiedliche Mengen umgesetzt werden. Dazu ist es möglich Produkte so anzulegen, dass diese in Kartons, Paletten, Bundles oder anderen Gebinden angeboten werden können. Dieses Bedarf genauer Planung und Durchsprache. Magento ist dort jedoch sehr flexibel und erlaubt es verschiedenste Variationen. Sollten diese nicht ausreichen, kann es schlicht umprogrammiert werden.

Mindestbestellmengen & Losgrößen

Es ist möglich den Shop so zu gestalten, dass z.B. nur bestimmte Losgrößen (individuell je Produkt) abgenommen werden können. Oder auch bestimmte Mindestbestellmengen in Stück (oder andere Einheit) abgenommen werden müssen.

Es ist möglich auch unterschiedliche Mindestmengen/Losgrößen je Produkt oder auch Kategorien zu definieren. Bei einer Kategorie z.B. 10 Stück, eine andere 100 Liter und ähnliches.

Parametrische Filter & Engineers Search - Detaillierte Suche

Die Standardsuche in Magento erlaubt es basierend auf den Eigenschaften(Attributen) der Produkte zu suchen. Die Eigenschaften/Attributen können wiederum beliebig je Produkt hinterlegt werden. So ist es möglich nach Größen, Volumen aber auch nach z.B. DIN-Normen oder technischen Details wie Volt, Durchflussmenge, Feuchtigkeit oder was immer relevant ist gesucht werden.

Die im Produkt hinterlegten Attribute stehen automatisch in der Suche zur Verfügung. So kann detailliert gesucht werden und auch bei fast identischen Produkten genau das gesuchte schnell ermittelt werden.

Technische Dokumentation & Datenblätter

Es können je Produkt entsprechend benötigte technische Dokumentationen oder auch Datenblätter hinterlegt werden. Je nachdem ob/wo diese bereits vorhanden sind, können diese eingebunden werden. Wenn diese z.B. bereits zentral vorliegen, können im Shop automatisch auf diese verwiesen werden anhand einer Artikelnummer oder ähnliches. Auch hier gilt es dies genau zu planen. Die Flexibilität von Magento ist dort jedoch nahezu unbegrenzt.

Ersatzteilkatalog / Explosionszeichnungen

Das Magento Shopsystem ist auch ideal als Ersatzteilkatalog. Über die individuellen Produkteigenschaften können beliebige Eigenschaften je Produkt hinterlegt werden. Das ermöglicht eine systematische und detaillierte Erfassung jeglicher Ersatzteile. Es kann aber z.B. auch hinterlegt werden für welche Maschinen/Anlagen ein bestimmtes Ersatzteil ist.

Wenn die Produkte(Ersatzteile) korrekt gepflegt sind, kann aus anderen Systemen z.B. auf die Suche im Shop verlinkt werden inkl. vorausgefüllter Maschinen-Nummer. Dann werden sofort alle Ersatzteile der Maschine angezeigt.

Lieferterminanzeige & Verfügbarkeit

Der Magento Shop erlaubt es den Lagerbestand zu erfassen (oder auch nicht). Es können aber auch Lieferzeiten individuell je Produkt hinterlegt werden oder auch basierend auf Mengen oder anderen Faktoren berechnet werden.

Im Standard kann die Verfügbarkeit von Produkten angezeigt werden. Es können aber deutlich komplexere Dinge umgesetzt werden. z.B. werden mehre Läger in Magento hinterlegt und jedes Lager hat unterschiedliche Lieferzeiten und ähnliches.

Die Möglichkeiten sind hier vielfältig und Magento kann genau auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet werden. Es ist schlicht nötig dies genau zu planen.

Mehrsprachigkeit & Mehrwährung

Im Standard ist es möglich unterschiedliche "Storeviews" zu hinterlegen. Das sind üblicherweise unterschiedliche Sprachen. Das erlaubt es jeglichen Text im Shop zu übersetzen, aber auch alle zusätzlich hinzugefügte Attribute und ähnliches.

Darüber hinaus können auch mehre Währungen (inkl. Umrechnung) hinterlegt werden. Dies ist jedoch etwas komplexer, aber auch von Magento soweit vorgesehen.

B2B-Zahlarten & Limits (Rechnung, SEPA)

Über Zahlungsanbieter für Magento ist es möglich eine Vielzahl an Zahlarten zu hinterlegen. Dazu zählt etwa SEPA-Überweisung aber auch Kreditkarte und vieles mehr. Die Erweiterungen der Zahlungsanbieter erlauben üblicherweise auch eine Limitierung der Zahlungen nach oben oder unten.

Darüber hinaus gibt es auch Erweiterungen bzw. Anpassungen die es erlauben Limits je Kunde zu hinterlegen. Gewisse Kunden können dann gewisse Zahlarten verwenden und andere nicht.

Rahmenverträge & Abrufaufträge

Falls nötig können auch Funktionen umgesetzt werden, sodass Bestellungen oder auch Bestellpositionen auf gewisse Rahmenverträge bzw. Abrufaufträge verbucht werden. Dazu können zusätzliche Informationen in der Bestellung hinterlegt werden.

Es können aber theoretisch auch komplexeren Funktionen umgesetzt werden, die es z.B. Kunden erlauben eine gewisse Menge je Zeitraum zu bestellen und ähnliches. Auch hier sind die Möglichkeiten umfangreich und bedürfen nur der genauen Planung/Definition.

RFQ/Angebotsfunktion

Neben dem reinen Bestellen von Produkten ist es auch denkbar Funktionen umzusetzen oder fertige Erweiterungen auszuwählen, die es erlauben Angebote einzuholen. Darüber können die Kunden entsprechend ein Warenkorb zusammenstellen und ein Angebot anfordern.

ERP-/PIM-Anbindung

Magento bietet über die REST-API bereits die Möglichkeit viele externe Systeme anzubinden. Üblicherweise haben gängige ERP bzw. PIM-Systeme entsprechende REST-API, die mit den Shop interagieren können.

Hier ist eine entsprechende Planung und Analyse nötig, ob bzw. welche fertige Erweiterung von welchem Anbieter bereits verfügbar ist. Üblicherweise muss keine Anbindung von null programmiert werden sondern "nur" eingerichtet werde. Dies ist oft jedoch komplex und dauert je nach Art der Daten schnell Tage bis Wochen.

Dazu ist der Zugriff auf Bestelldaten des Shops nicht trivial. Hier ist üblicherweise Mapping und ähnliches nötig. Dies erlaubt ein üblicherweise vollständige Automatisierung bedarf aber entsprechender Planung, Testläufe und Nachjustierungen.

Genehmigungs-Workflows / Rollenrechte

Wenn nötig kann auch ein Rollenmodell hinterlegt und komplett frei programmiert werden. Das bedeutet es gibt nicht nur Kunden-Accounts sondern diese können Rollen oder auch Rechte haben.

Diese wiederum erlauben dann bestimme Funktionen im Shop. Das kann das Einkaufen sein, aber es kann auch Suchfunktion oder andere Dinge sein. Die Möglichkeiten sind hier unbegrenzt und alles was technisch denkbar ist, kann umgesetzt werden.

Self-Service-Portal (Bestellungen, Dokumente)

Der Shop bietet von Haus aus die Möglichkeit die Bestellungen einzusehen oder auch Rechnungen selbst herunterzuladen.

Darüber hinaus, können aber auch beliebige andere Self-Service Funktionen programmiert werden. Das kann die Generierung von Zertifkaten sein, das Buchen von Terminen oder auch das herunterladen von ergänzenden Dokumenten basierend auf den getätigten Käufen.

Die Möglichkeiten sind auch hier nahezu unbegrenzt. Alles was technisch denkbar ist, kann in Magento entsprechend umgesetzt werden.

Chargen-/Seriennummernlogik

Wenn es nötig ist, können auch Chargen oder Seriennummern in den Shop übermittelt werden und dann weiter in die Bestellungen durchgegeben werden. Externe Systeme können vom Shop abgefragt werden oder auch in den Shop geschrieben werden.

Wenn dann eine Bestellung für das entsprechende Produkt ausgelöst wird, wird die Chargennummer im Shop automatisch bei der entsprechenden Bestellung hinterlegt. Der Kunde wie auch das Unternehmen sieht die Chargennummer, diese wird auf Bestellbelegen usw. angezeigt und mehr

Auch hier sind die Möglichkeiten sehr vielfältig und es muss nur geplant und entsprechend umgesetzt werden.

CSV-/Schnellbestellung

Der Shop kann um einen CSV Upload ergänzt werden. Dies erlaubt den Upload von CSV mit z.B. Artikelnummern und Bestellmengen. Im Anschluss befüllt der Shop automatisch den Warenkorb mit den Produkten in der entsprechenden Menge.

Die CSV bzw. das Format kann frei umgesetzt werden. Es ist möglich hier exakt nach den eigenen Anforderungen die Funktion umzusetzen. Wenn es z.B. ein System gibt, was entsprechende CSVs generiert, kann genau basierend darauf die Schnellbestell-Funktion umgesetzt werden.

Performance & Skalierbarkeit

Der Magento Shop erlaubt eine hohe Performance auch bei großen Katalogen. Der technische Unterbau erlaubt die Skalierbarkeit auch bei großer Last. Das System ist darauf ausgelegt (bei entsprechendem Hosting) auch Tausende von Bestellungen pro Stunden oder auch Minute, abwickeln zu können. Es gibt verschiedenste Cache Systeme, Index und mehr.

ERP-basierte Preis-/Bestandslogik

Durch die Möglichkeit externe Systeme über Schnittstellen anzubieten sind die Möglichkeiten hier vielfältig. Es ist möglich basierend auf Zugriff auf Bestände die Preise zu gestalten und vieles mehr.

Es ist hier schlicht nötig genau zu planen was/wie funktionieren soll. Dann ist es nötig die Schnittstellen zu identifizieren und die Umsetzung zu klären. Generell ist mit Magento alles möglich, was technisch möglich ist.

Nachbestellfunktionen

Von Haus aus kann in Magento mit nur wenigen Klicks eine Bestellung wiederholt werden. Das ist natürlich ideal für Kunden welche laufend identisch Dinge bestellen.

Hier eine Liste weiterer Funktionen, die mit Magento umgesetzt werden können

Dies soll einen groben Überblick geben was mit Magento alles generell möglich ist. Wenn Sie weitere Funktionen benötigen oder darüber nachdenken, sprechen Sie uns gerne an. Generell sollte ein stufenweise Vorgehen gewählt werden. Es wird mit "must have" gestartet und stückweise gezielt ausgebaut.

  • CPQ / Produktkonfigurator – Sehr starkes Verkaufsargument bei Variantenprodukten.
  • CAD-/BIM(Building Information Modeling)-Downloads – Ideal für Ingenieurskunden, aber optionaler Mehrwert.
  • IoT-/Predictive-Maintenance-Anbindung – Innovativ, aber nur bei IoT-fähigen Produkten sinnvoll.
  • Service- & Wartungsverträge – Bindet Bestandskunden langfristig.
  • Field-Service-Integration – Wenn Kundendienst-Prozesse digitalisiert sind.
  • RMA (Return Merchandise Authorization) mit Technikebene – Kundenservice-Verbesserung, aber kein Start-Kriterium.
  • SLA-Transparenz & Lieferstatus – Erhöht Vertrauen, aber technisch aufwändig.
  • Speditions-/Sperrgutversand – Nur nötig, wenn viele Sonderfrachten.
  • Preisindizes & Rohstoffzuschläge – Für volatile Branchen (z. B. Metall, Kunststoff).
  • Produktlebenszyklus (EOL/NRND) – Für langlebige technische Produkte nützlich.
  • Bundle-/Kit-Logik – Komfort, besonders für Ersatzteilsets.
  • Qualitätsnachweise im Checkout – Nur relevant bei auditpflichtigen Branchen.
  • Händler-/Distributorenportal – Wenn es mehrstufige Vertriebsstrukturen gibt.
  • Marketing-Automation & Personalisierung – Bindung & Cross-Selling, aber nachrangig.
  • A/B-Tests für technische Käufer – UX-Optimierung, aber kein MVP-Element.
  • Nachhaltigkeits-/CO₂-Angaben – Zukunftsthema, imagefördernd.
  • Projektbasierte Preisfreigaben – Erweiterung des Angebotsmanagements.
  • Use-Case-Landingpages – SEO & Branding für Branchen/Anwendungen.
  • Onsite-Guidance / Guided Selling – UX-Vorteil für komplexe Produkte.
  • Barrierearme Darstellung – Gut für Corporate Compliance, aber kein Muss.
  • Test-/Abnahmeprozesse (FAT/SAT) – Für kundenspezifische Maschinen relevant.
  • Restlängen-/Überbestandsbörse – Innovativ, aber sehr speziell.
  • Training & Zertifizierungen – Zusatznutzen, v. a. bei erklärungsbedürftigen Produkten.
  • Subscription & Auto-Replenishment – Automatisiert Verbrauchsartikelbestellungen.
  • Regionale Verfügbarkeiten & Cut-Off-Zeiten – Nice UX-Feature, wenn Logistik integriert ist.
  • Händlernetz-/Vertriebspartnersteuerung – Für Hersteller mit Partnernetzwerk.
  • Content für Ingenieure (Whitepaper, Tools) – Stärkt Thought Leadership.
  • Incoterms & Exportfunktionen – Nur relevant bei starkem Exportanteil.
  • Ersatzgeräte & Garantiefälle – Mehrwert für After-Sales, aber komplex.
  • B2B-Marketingdatenintegration (CRM/HubSpot) – Vertriebsunterstützung, kein Kernprozess.
  • Produktvergleiche / Tabellen – UX-Erweiterung, aber sekundär.
  • Preistransparenz vs. Anfrage-Hybrid – Vertriebsstrategie-Thema.
  • Kompatibilitäts- & Find-my-Part-Tools – Hilfreich, aber aufwändig in der Umsetzung.
  • Content-Komponenten (Techniktabellen, Downloads) – Guter UX-Standard, aber kein Muss.
  • Rohstoffzuschläge dynamisch – Nur für spezifische Industrien.
  • Rechtliches (USt-ID, Exportbeschränkung) – Pflicht in Spezialfällen, sonst Basisfeature.
  • Offline-Bestellannahme / Notfallprozesse – Optional, aber Stabilitätsvorteil.
  • Zertifikatsverwaltung (Werkszeugnisse) – Relevanz je nach Branche.
  • Automatisierte Re-Order-Trigger – Komfort, aber kein Startfaktor.
  • Predictive UX / AI-Empfehlungen – Zukunftsthema mit Differenzierungspotenzial.

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