Was kostet ein Magento-Shop?
Ratgeber zu Kosten, Preis und Budget

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Seit 2008 erstellen und betreuen wir Magento-Shops. Ein professioneller Magento-Shop kostet bei uns je nach Anforderungen typischerweise ab ca. 10.000 €, bei individuellen Schnittstellen oder Erweiterungen oft ab 30.000 €.

Entscheidend sind nicht möglichst viele Funktionen (teuer), sondern ein Shop, der Ihre Prozesse verbessert, Kunden entlastet und wirtschaftlich sinnvoll ausgebaut werden kann.

Für eine genauere Ermittlung Ihres benötigten Budgets sprechen Sie uns gerne an. Jedes Shopprojekt ist individuell und eine genaue Analyse der Anforderungen ist zwingend.

Was kostet ein Magento-Shop?

Übersichtsgrafik was kostet ein Magento Shop

Ein sehr einfacher Magento-Shop kann unter engen Voraussetzungen mit einem Budget von etwa 5.000 bis 10.000 Euro starten. Realistischer sind für viele Unternehmen jedoch höhere Budgets, sobald Beratung, saubere Konfiguration, Designanpassungen, Erweiterungen, Schnittstellen, Tests oder laufende Betreuung hinzukommen.

Die Kosten eines Magento-Shops hängen weniger von Magento selbst ab als von den Anforderungen an den Shop. Ein kleiner Shop mit Standardprozessen ist deutlich günstiger als ein B2B-Shop mit individuellen Preisen, ERP-Anbindung, Rollen, Freigaben, Produktlogik oder mehreren Verkaufsbereichen.

Für einen ersten Budgetrahmen sind daher vor allem diese Fragen wichtig:

FrageWarum sie für das Budget wichtig ist
Soll ein einfacher Shop entstehen oder ein zentraler Vertriebskanal?Je wichtiger der Shop für das Unternehmen ist, desto mehr Planung, Tests und Stabilität sind nötig
Gibt es Schnittstellen zu Warenwirtschaft, ERP, PIM oder Marktplätzen?Schnittstellen sind häufig einer der größten Kostentreiber. Aufwand von Tests und Justierungen/Mapping wird oft unterschätzt.
Wie individuell sollen Design, Checkout und Produktdarstellung werden?Individuelle Gestaltung erhöht Konzeptions- und Entwicklungsaufwand
Wie gut sind Produktdaten vorbereitet?Schlechte oder unvollständige Daten verzögern Projekte
Welche laufende Betreuung wird benötigt?Hosting, Updates, Sicherheit und Weiterentwicklung gehören zum Gesamtbudget

Dieser Ratgeber gibt eine realistische Orientierung für Entscheider, die ein Magento-Projekt planen und vorab verstehen möchten, welche Kosten entstehen können.

Die wichtigsten Antworten in 2 Minuten

Ein Magento-Shop kostet nicht pauschal einen festen Betrag. Für sehr einfache Magento-Shops mit überschaubarem Umfang kann ein Budget von etwa 5.000 bis 10.000 Euro ausreichen. Das gilt jedoch nur, wenn der Shop standardnah umgesetzt wird, kaum Sonderfunktionen benötigt und keine komplexen Schnittstellen eingebunden werden.

Für viele professionelle Magento-Projekte sollten Unternehmen eher ab ca. 10.000 Euro planen. Sobald individuelle Erweiterungen, besondere Geschäftsprozesse, B2B-Funktionen oder Schnittstellen zu Drittsystemen hinzukommen, kann das Budget schnell bei 30.000 Euro oder deutlich darüber liegen.

Magento Open Source verursacht keine klassische Lizenzgebühr für die Software. Die eigentlichen Kosten entstehen durch Planung, Einrichtung, Designanpassung, Erweiterungen, Programmierung, Produktdaten, Tests, Fehlersuche, Hosting, Wartung und laufende Weiterentwicklung.

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Der wichtigste Kostenhebel ist nicht die Frage, welche Funktionen technisch möglich sind. Entscheidend ist, welche Funktionen für die erste Ausbaustufe wirklich nötig sind.

Ein kleiner, sauber geplanter Start ist meist wirtschaftlicher als ein großes Projekt mit vielen ungeprüften Wunschfunktionen.

Für eine belastbare Kostenschätzung reicht eine pauschale Funktionsliste selten aus. Nötig sind eine Klärung der Anforderungen, eine Priorisierung der ersten Ausbaustufe und ein Blick auf vorhandene Systeme, Daten und interne Abläufe.

Magento Kosten im Überblick

Die folgende Tabelle zeigt typische Budgetbereiche für Magento Open Source Projekte. Die Werte sind Orientierungswerte. Sie ersetzen keine konkrete Aufwandsschätzung, helfen aber bei der ersten Einordnung.

Shop Kosten Übersicht Grafik
ProjektartGrober BudgetrahmenTypische Merkmale
Sehr einfacher Magento-Shopca. 5.000 bis 10.000 EuroStandardnaher Aufbau, wenige Anpassungen, überschaubarer Funktionsumfang, kein komplexes Datenmodell
Einfacher professioneller Magento-Shopab ca. 10.000 EuroBeratung, Konfiguration, Theme-Anpassungen, Zahlungsarten, Versandarten, Erweiterungen und Tests
Individueller Magento-Shopab ca. 30.000 EuroSchnittstellen, individuelle Erweiterungen, besondere Produktlogik, B2B-Funktionen oder komplexere Prozesse
Anspruchsvolles B2B- oder Enterprise-Projektdeutlich darüberERP, PIM, Multi-Store, Kundengruppen, Rollen, Freigaben, internationale Shops oder hohe Prozessanforderungen

Ein Budget von 5.000 bis 10.000 Euro ist nur für einen sehr einfachen Einstieg realistisch. Der Shop muss dafür nah an vorhandenen Standards bleiben. Umfangreiche Sonderwünsche, individuelles Design von Grund auf, komplexe Schnittstellen oder umfangreiche Datenmigration passen nicht in diesen Rahmen.

Bei einem Budget ab ca. 10.000 Euro entsteht mehr Spielraum für Beratung, Konfiguration, saubere Tests und kleinere Anpassungen. Für viele KMU ist das der realistischere Einstieg, wenn der Shop nicht nur technisch online sein soll, sondern auch in den Arbeitsalltag des Unternehmens passen muss.

Ab ca. 30.000 Euro beginnen häufig Projekte, bei denen Magento seine Stärken stärker ausspielen kann. Dazu gehören Schnittstellen, individuelle Erweiterungen, B2B-Anforderungen, besondere Preislogiken, komplexe Produktdaten oder Prozesse, die nicht vollständig in Standardfunktionen abgebildet werden können.

Warum Magento-Projekte unterschiedlich viel kosten?

Beispiele Shop Varianten

Magento-Projekte unterscheiden sich stark, weil Onlineshops sehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Ein Shop kann ein einfacher Verkaufskanal sein. Er kann aber auch ein Bestellportal für Geschäftskunden, ein Ersatzteilshop, ein internationaler Vertriebskanal oder ein digitaler Prozessbaustein zwischen Kunden, Warenwirtschaft und Serviceabteilung sein.

Die Kosten entstehen daher nicht durch eine einzelne Installation. Sie entstehen durch die Anforderungen an das Gesamtsystem.

KostenfaktorTypische Auswirkung
GeschäftsmodellB2C, B2B, Ersatzteilshop oder Händlerportal benötigen unterschiedliche Funktionen
ProduktdatenVarianten, Attribute, technische Daten und Datenqualität beeinflussen Aufwand
DesignStandardnahes Theme ist günstiger als individuelles Design von Grund auf
SchnittstellenWaWi, ERP, PIM, Versand, Payment und Marktplätze erhöhen Komplexität
ErweiterungenFertige Module sparen Entwicklung, müssen aber geprüft, eingerichtet und getestet werden
Individuelle FunktionenEigene Logik verursacht Analyse, Entwicklung, Tests und Wartungsaufwand
BetriebHosting, Updates, Sicherheit und Monitoring gehören zum Gesamtbudget
Interne AbstimmungEntscheidungen, Tests und Freigaben auf Kundenseite beeinflussen Dauer und Kosten

Ein realistischer Magento-Preis ist deshalb immer an Annahmen gebunden. Ohne Anforderungen ist nur ein Budgetkorridor möglich.

Wann Magento Open Source wirtschaftlich sinnvoll ist?

Magento Open Source ist besonders dann interessant, wenn ein Shop mehr leisten soll als einen einfachen Standardverkauf.

Das System eignet sich für Unternehmen, die individuelle Prozesse abbilden, Schnittstellen nutzen oder den Shop langfristig ausbauen möchten.

Magento Open Source passt eherMagento Open Source passt eher nicht
Der Shop soll langfristig wachsenEs wird nur ein sehr einfacher Standardshop benötigt
Es gibt viele Produkte, Varianten oder Attribute (später)Das Sortiment ist klein und dauerhaft einfach
Schnittstellen zu WaWi, ERP oder PIM sind wichtig (spätere Ausbaustufe)Es sollen keine Systeme angebunden werden
B2B-Prozesse spielen eine Rolle und sollen abgebildet werdenEs gibt keine besonderen Kunden- oder Preislogiken
Individuelle Abläufe sollen (schrittweise) digital abgebildet werdenDer Shop soll ohne technische Betreuung betrieben werden
Der Shop ist Teil der Unternehmensprozesse oder soll es werdenDer Shop ist nur ein kleiner Nebentest

Magento ist nicht für jedes Projekt die wirtschaftlichste Wahl. Wenn ein Shop sehr klein bleiben soll, kaum Anpassungen benötigt und kein Budget für laufende Betreuung vorhanden ist, kann ein schlankeres Shopsystem sinnvoller sein.

Wenn jedoch Prozesse, Produktlogik, Kundengruppen, Schnittstellen und langfristige Erweiterbarkeit wichtig sind, kann Magento Open Source eine tragfähige Grundlage sein. Dann sollte aber nicht nur der Startpreis betrachtet werden. Wichtig ist das Gesamtbudget über mehrere Jahre.

Die größten Kostentreiber bei Magento

die größten Kostentreiber

Die größten Kosten entstehen bei Magento nicht immer dort, wo sie auf den ersten Blick vermutet werden. Viele Unternehmen denken zuerst an Design und Programmierung. In der Praxis wirken sich aber auch Produktdaten, Schnittstellen, Tests, Projektabstimmung und laufende Wartung stark auf das Budget aus.

Design und Theme

Magento Einzelhandel Referenz

Das Design beeinflusst die Magento-Kosten stark. Ein standardnahes Theme mit Anpassungen an Farben, Schriften, Logo, Startseite und Grundlayout ist deutlich günstiger als ein komplett individuelles Design.

Ein individuelles Design kann sinnvoll sein, wenn der Shop stark zur Marke passen muss oder besondere Nutzerführung benötigt. Es erhöht aber den Aufwand, weil viele Bereiche geplant, umgesetzt und getestet werden müssen. Dazu gehören Startseite, Kategorieansicht, Produktdetailseite, Warenkorb, Checkout, Kundenkonto und mobile Darstellung.

Besonders teuer wird Design, wenn optische Wünsche in Wirklichkeit neue Funktionen sind. Ein spezielles Menü, individuelle Filterlogik, Animationen, Sonderdarstellungen auf Produktseiten oder eigene Checkout-Elemente sind nicht nur Gestaltung. Sie müssen technisch umgesetzt und später gepflegt werden.

Für viele Projekte ist daher ein pragmatischer Weg sinnvoll: vorhandene Magento-Strukturen nutzen, ein passendes Theme als Grundlage wählen und gezielt dort anpassen, wo es für Kunden, Marke und Conversion relevant ist.

Konfiguration des Shops

Auch ein Shop ohne individuelle Programmierung muss sorgfältig eingerichtet werden.

Magento ist flexibel, aber diese Flexibilität muss konfiguriert, geprüft und auf die Abläufe des Unternehmens abgestimmt werden.

Typische Konfigurationsbereiche sind:

BereichBeispiele
Preise und SteuernSteuerregeln, Bruttopreise, Nettopreise, Kundengruppen
ZahlungRechnung, Vorkasse, PayPal, Kreditkarte, Zahlungsdienstleister
VersandVersandarten, Versandkosten, Länder, Sperrgüter, Abholoptionen
E-Mail-VorlagenBestellbestätigung, Versandinformation, Kundenkonto, Passwort
ProdukteAttribute, Varianten, Lagerbestand, Sichtbarkeit
Rechtliche PflichtbereicheImpressum, Datenschutz, Widerruf, AGB, Pflichtinformationen
CheckoutFelder, Abläufe, Zahlungsarten, Tests
KundenkontoRegistrierung, Adressen, Bestellungen, Kundengruppen

Diese Arbeiten wirken oft klein, sind aber für einen funktionsfähigen Shop entscheidend. Bei einfachen Projekten kann die Einrichtung überschaubar bleiben. Bei komplexeren Produkten, Versandlogiken oder Kundengruppen kann allein die Konfiguration mehrere Tage oder länger beanspruchen.

Erweiterungen und Module

Magento kann durch Erweiterungen stark ausgebaut werden. Fertige Module können Budget sparen, weil nicht jede Funktion individuell programmiert werden muss. Trotzdem sind Erweiterungen nicht automatisch kostenlos im Projektaufwand.

Jede Erweiterung muss ausgewählt, installiert, konfiguriert und getestet werden. Außerdem muss geprüft werden, ob sie mit der eingesetzten Magento-Version, dem Theme und anderen Erweiterungen sauber zusammenarbeitet.

Mögliche Kosten entstehen durch:

AufgabeWarum sie relevant ist
Auswahl der ErweiterungNicht jedes Modul ist langfristig gepflegt oder technisch sauber
InstallationAbhängigkeiten und Kompatibilität müssen geprüft werden
KonfigurationDie Erweiterung muss zu den Abläufen des Unternehmens passen
AnpassungViele Module decken nur einen Teil der Anforderungen ab
TestsCheckout, E-Mails, Schnittstellen und Kundengruppen können betroffen sein
UpdatesErweiterungen müssen auch später mit Magento-Versionen kompatibel bleiben

Eine günstige Erweiterung kann kurzfristig sparen. Wenn sie aber schlecht gepflegt ist oder viele Konflikte verursacht, kann sie langfristig teuer werden. Deshalb sollte nicht nur der Kaufpreis betrachtet werden, sondern auch Wartung, Updatefähigkeit und technische Qualität.

individuelle Programmierungen

Individuelle Programmierung

Individuelle Programmierung ist einer der stärksten Kostentreiber. Sie ist dann nötig, wenn Magento oder vorhandene Erweiterungen eine Anforderung nicht sauber abbilden.

Das kann sinnvoll sein, wenn die Funktion echten geschäftlichen Nutzen bringt. Beispiele sind besondere Preislogiken, kundenspezifische Bestellprozesse, individuelle Produktkonfiguratoren, interne Freigaben, eigene Schnittstellen oder spezielle B2B-Abläufe.

Individuelle Entwicklung verursacht Aufwand in mehreren Phasen:

PhaseInhalt
AnalyseWas soll fachlich passieren und welche Fälle gibt es?
KonzeptionWie wird die Funktion technisch sinnvoll umgesetzt?
EntwicklungProgrammierung der eigentlichen Funktion
TestsPrüfung von Standardfällen, Sonderfällen und Fehlerfällen
DokumentationNachvollziehbarkeit für Betrieb und spätere Änderungen
WartungAnpassungen bei Updates oder neuen Anforderungen

Nicht jede Wunschfunktion lohnt sich für die erste Ausbaustufe. Häufig ist es sinnvoller, mit einer einfachen Lösung zu starten und erst nach echten Nutzungsdaten weiter auszubauen.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung von Magento-Erweiterungen:

Ausführliche Informationen zu individuellen Programmierung von Magento-Erweiterungen finden Sie hier.

Schnittstellen zu WaWi, ERP und PIM

Schnittstellen sind häufig der zentrale Unterschied zwischen einem einfachen Shop und einem professionellen Magento-Projekt.

Sie verbinden den Shop mit Warenwirtschaft, ERP, PIM, Marktplätzen, Versanddienstleistern, Zahlungsanbietern oder internen Systemen.

Der Aufwand hängt stark davon ab, wie gut die beteiligten Systeme vorbereitet sind.

FrageBedeutung
Gibt es eine dokumentierte API?Ohne saubere Dokumentation steigt der Analyseaufwand
Welche Daten werden übertragen?Produkte, Bestände, Preise, Kunden, Bestellungen und Statusmeldungen haben unterschiedliche Komplexität
Wie oft werden Daten synchronisiert?Echtzeit, regelmäßiger Import oder manueller Abgleich machen einen Unterschied
Was passiert bei Fehlern?Fehlerfälle müssen erkannt, geloggt und behandelt werden
Wer ist für das Fremdsystem zuständig?Externe Dienstleister können Abstimmung und Projektlaufzeit beeinflussen
Gibt es Sonderlogik?Kundenspezifische Preise, Staffelpreise oder Freigaben erhöhen Aufwand

Eine einfache vorhandene Schnittstelle kann relativ gut kalkulierbar sein. Eine individuelle ERP- oder PIM-Anbindung ist dagegen ein eigenes Teilprojekt. Hier sollten Analyse, Datenmapping, Tests und Nachjustierung nicht unterschätzt werden.

Ausführliche Informationen zu Magento-Schnittstellen-Programmierung:

Ausführliche Informationen zu Magento Schnittstellenprogrammierung finden Sie hier

Produktdaten und Inhalte

Produktdaten werden in Shopprojekten häufig unterschätzt. Ein Shop kann technisch fertig sein und trotzdem nicht live gehen, wenn Produkte, Bilder, Texte, Kategorien oder Attribute fehlen.

Typische Aufgaben sind:

AufgabeBeispiel
Kategorien anlegenHauptkategorien, Unterkategorien, Sortierung
Produkte pflegenName, Preis, Beschreibung, Bilder, Lagerbestand
Attribute definierenFarbe, Größe, Material, technische Daten
Varianten aufbauenGrößen, Farben, Sets, Ersatzteile
Bilder vorbereitenZuschnitt, Benennung, Qualität, Zuordnung
Texte erstellenProdukttexte, Kategorietexte, Ratgebertexte
Daten importierenCSV, ERP, PIM oder Migration aus Altsystem

Selbst bei guten Ausgangsdaten entsteht Aufwand. Bei schlechten Daten entstehen schnell Verzögerungen, Rückfragen und Korrekturschleifen. Gerade bei B2B-Shops, Ersatzteilshops oder technischen Produkten sind Attribute und Datenqualität oft wichtiger als das sichtbare Design.

Tests und Abnahme

Tests sind kein optionaler Zusatz. Sie sind ein notwendiger Teil eines Magento-Projekts. Ein Shop muss nicht nur sichtbar gut aussehen, sondern Bestellungen korrekt verarbeiten.

Geprüft werden sollten unter anderem:

BereichTypische Prüfpunkte
CheckoutBestellung, Zahlungsart, Versandart, Pflichtfelder
E-MailsBestellbestätigung, Registrierung, Passwort, Versand
SteuernBrutto, Netto, EU, B2B, Ausland
VersandVersandkosten, Lieferländer, Sperrgüter, Abholung
ProdukteVarianten, Lagerbestand, Preise, Sichtbarkeit
KundengruppenPreise, Rechte, Rabatte, Freigaben
SchnittstellenImport, Export, Fehlerfälle, Synchronisation
Mobile NutzungSmartphone, Tablet, unterschiedliche Browser

Besonders wichtig ist die Abnahme durch das Unternehmen selbst. Externe Entwickler können technische Tests durchführen. Fachliche Sonderfälle kennen aber oft nur Vertrieb, Einkauf, Kundenservice oder Lager.

Projektmanagement und Abstimmung

Projektmanagement ist ein Kostenfaktor, der häufig unterschätzt wird. Ein Magento-Shop entsteht nicht nur durch Programmierung. Anforderungen müssen geklärt, Entscheidungen getroffen, Rückfragen beantwortet und Ergebnisse geprüft werden.

Typische Abstimmungspunkte sind:

AbstimmungspunktWarum er Zeit benötigt
AnforderungenZiele und Muss-Funktionen müssen priorisiert werden
DesignLayouts, Inhalte und Nutzerführung müssen abgestimmt werden
SchnittstellenDaten, Zuständigkeiten und Fehlerfälle müssen geklärt werden
InhalteProduktdaten, Texte und Bilder müssen bereitgestellt werden
TestsRückmeldungen müssen gesammelt und eingeordnet werden
Go-liveZeitpunkt, Weiterleitungen, Tracking und Monitoring müssen passen

Ein gut vorbereitetes Unternehmen spart Budget. Wenn Zuständigkeiten, Daten und Entscheidungen unklar sind, verlängert sich die Projektlaufzeit und der Aufwand steigt.

Was Schnittstellen und individuelle Erweiterungen kosten können?

Schnittstellen und individuelle Erweiterungen sollten getrennt vom allgemeinen Shopbudget betrachtet werden. Sie sind oft nicht nur eine Zusatzfunktion, sondern greifen tief in Prozesse, Daten und Verantwortlichkeiten ein.

SzenarioTypische Kostenlogik
Fertige Schnittstelle vorhandenEinrichtung, Konfiguration und Tests bleiben nötig
Standard-API vorhandenAufwand hängt von Datenstruktur und Prozesslogik ab
Individuelle SchnittstelleAnalyse, Mapping, Fehlerbehandlung und Tests erhöhen den Aufwand
ERP- oder PIM-AnbindungMehrere Systeme und Zuständigkeiten erhöhen Komplexität
B2B-SonderlogikPreise, Rollen, Freigaben und Kundengruppen müssen sauber abgebildet werden

Bei Schnittstellen ist nicht nur entscheidend, ob Daten übertragen werden können. Entscheidend ist, ob die richtigen Daten zur richtigen Zeit und in der richtigen Qualität übertragen werden.

Ein einfaches Beispiel: Produktdaten aus einem System zu importieren klingt zunächst überschaubar. In der Praxis entstehen Fragen zu Kategorien, Varianten, Preisen, Lagerbeständen, Bildern, Attributen, Sonderpreisen und Fehlerfällen. Wenn diese Punkte nicht geklärt sind, entsteht Aufwand während des Projekts.

Bei individuellen Erweiterungen gilt eine ähnliche Logik. Technisch ist vieles möglich. Wirtschaftlich sinnvoll ist aber nur, was einen klaren Nutzen hat. Deshalb sollten individuelle Funktionen vor der Umsetzung priorisiert werden.

Ausführliche Information:

Informationen zu individueller Schnittstelle-Programmierung

Informationen zur Programmierung individueller Magento-Erweiterungen

Einmalige Kosten und laufende Kosten unterscheiden

einmalige und laufende Kosten Onlineshop unterscheiden

Die Kosten eines Magento-Shops bestehen aus einmaligen Projektkosten und laufenden Betriebskosten. Wer nur die Erstellung betrachtet, unterschätzt häufig das Gesamtbudget.

KostenbereichBeispiele
Einmalige ProjektkostenBeratung, Konzept, Setup, Theme, Erweiterungen, Entwicklung, Tests
Inhalte und DatenProduktdaten, Kategorien, Texte, Bilder, Datenmigration
Technischer BetriebHosting, Backups, Monitoring, Sicherheit
WartungUpdates, Sicherheitspatches, Kompatibilitätsprüfung, Fehlerbehebung
Weiterentwicklungneue Funktionen, SEO, Conversion-Optimierung, Schnittstellenanpassungen
BetreuungSupport, Beratung, technische Prüfung, kleinere Anpassungen

Magento Open Source ist keine Software, die einmal eingerichtet wird und danach dauerhaft ohne Pflege läuft. Updates, Sicherheit, PHP-Versionen, Erweiterungen, Zahlungsanbieter, rechtliche Anforderungen und technische Standards verändern sich regelmäßig.

Laufende Kosten sind daher kein Zeichen für ein schlechtes Projekt. Sie sind Teil eines professionellen Betriebs. Wichtig ist, diese Kosten von Anfang an realistisch einzuplanen.

Einmalige Magento Open Source Kosten

Magento Open Source ist als Software frei verfügbar. Das bedeutet aber nicht, dass ein Magento-Shop kostenlos ist. Die Software ist nur ein Baustein. Ein nutzbarer Shop entsteht erst durch Planung, Einrichtung, Anpassung, Inhalte, Tests, Hosting und Betreuung.

Wichtig ist die Trennung zwischen Softwarelizenz, Projektkosten und Betriebskosten.

KostenebeneBedeutung
SoftwareMagento Open Source ist frei verfügbar
UmsetzungDer Shop muss installiert, eingerichtet und angepasst werden
DesignDarstellung, Nutzerführung und mobile Nutzung müssen passen
FunktionenErweiterungen oder individuelle Entwicklung können nötig sein
DatenProdukte, Kategorien, Attribute und Inhalte müssen gepflegt werden
BetriebHosting, Sicherheit, Backups und Monitoring verursachen laufende Kosten
WartungUpdates, Patches und technische Anpassungen bleiben notwendig

Welche laufenden Kosten bei einem Magento-Shop entstehen?

Ein Magento-Shop verursacht nach dem Start laufende Kosten für Betrieb, Wartung, Sicherheit und Weiterentwicklung. Diese Kosten sollten von Anfang an eingeplant werden, weil ein Onlineshop technisch gepflegt, rechtlich aktuell gehalten und an neue Anforderungen angepasst werden muss.

Die laufenden Kosten hängen stark davon ab, wie komplex der Shop ist. Ein einfacher Shop mit wenigen Erweiterungen ist günstiger zu betreuen als ein Shop mit vielen individuellen Funktionen, Schnittstellen, Kundengruppen oder B2B-Prozessen.

KostenbereichWas darunter fälltWarum es wichtig ist
HostingServer, Datenbank, Speicher, Performance, SSL, BackupsMagento benötigt eine stabile technische Umgebung
WartungUpdates, Sicherheitspatches, Prüfung von ErweiterungenDer Shop bleibt technisch aktuell und sicher
SupportFehleranalyse, kleinere Anpassungen, technische RückfragenProbleme können zeitnah behoben werden
MonitoringÜberwachung von Erreichbarkeit, Fehlern, Cronjobs und SchnittstellenAusfälle oder technische Probleme fallen schneller auf
ErweiterungenUpdates, Kompatibilitätsprüfung, Austausch alter ModuleModule müssen auch nach dem Start gepflegt werden
SchnittstellenÜberwachung, Anpassung, Fehlerbehandlung, DatenprüfungDatenflüsse zu WaWi, ERP, PIM oder Versand müssen zuverlässig bleiben
Weiterentwicklungneue Funktionen, Optimierungen, DesignanpassungenDer Shop kann an neue Anforderungen angepasst werden
SEO und Inhaltetechnische SEO-Prüfung, Produktdaten, Kategorietexte, WeiterleitungenSichtbarkeit und Nutzerführung bleiben nicht automatisch stabil
Rechtliche AnpassungenPflichtinformationen, Checkout-Anpassungen, Datenschutz, WiderrufÄnderungen im rechtlichen Umfeld können Anpassungen nötig machen
laufende Kosten Wartung

Besonders wichtig sind Updates und Sicherheitspatches. Magento, PHP-Versionen, Zahlungsanbieter, Versandmodule und externe Dienste entwickeln sich weiter. Wenn ein Shop lange nicht gepflegt wird, steigt das Risiko für Sicherheitslücken, technische Konflikte und spätere hohe Updatekosten.

Auch Schnittstellen verursachen laufenden Aufwand. Wenn sich Datenfelder, APIs, Zugangsdaten oder Prozesse in Warenwirtschaft, ERP oder PIM ändern, muss der Shop angepasst oder zumindest geprüft werden. Gerade bei professionellen Magento-Projekten ist dieser Punkt oft wichtiger als der reine Hostingpreis.

Für die Budgetplanung sollte deshalb nicht nur gefragt werden, was die Erstellung des Magento-Shops kostet. Entscheidend ist auch, welches monatliche oder jährliche Budget für Betrieb, Wartung, Support und Weiterentwicklung eingeplant wird.

Als grobe Orientierung gilt: Je mehr individuelle Funktionen, Erweiterungen und Schnittstellen ein Magento-Shop nutzt, desto wichtiger wird ein regelmäßiges Betreuungsbudget.

Ohne laufende Pflege kann ein anfangs günstiger Shop später deutlich teurer werden, weil Updates, Fehlerbehebung und technische Nacharbeiten aufgestaut werden.

Ausführliche Informationen zu:

Betreuung und Wartung

Patches und Updates einspielen (mehr technische Informationen)

Beispielhafte Budget-Szenarien

Die folgenden Szenarien zeigen, warum Magento-Kosten stark variieren können. Es sind keine Festpreise, sondern typische Einordnungen.

Kleiner Einstieg mit einfachem Shop

Sehr einfacher Shop

Ein kleiner Einstieg kann mit etwa 5.000 bis 10.000 Euro möglich sein, wenn der Shop nah an Standards bleibt. Das bedeutet: wenige Sonderfunktionen, ein überschaubares Sortiment, einfache Zahlungs- und Versandarten, kein komplexes Design von Grund auf und keine individuelle Schnittstelle.

Dieses Szenario passt, wenn der Shop sauber starten soll, aber noch nicht alle später denkbaren Funktionen benötigt. Wichtig ist eine klare Begrenzung der ersten Ausbaustufe.

Typische Merkmale:

BereichUmsetzung
DesignStandardnahes Theme mit kleineren Anpassungen
ProdukteÜberschaubares Sortiment
Funktionenmöglichst nah am Standard
Schnittstellenkeine oder sehr einfache Anbindung
Zielsolider Start mit späterem Ausbau

KMU-Shop mit solider Basis

MVP klein starten

Ein professioneller Magento-Shop für ein KMU liegt häufig oberhalb des sehr einfachen Einstiegs.

Hier geht es nicht nur darum, den Shop online zu stellen. Der Shop soll verständlich aufgebaut, sauber konfiguriert, getestet und auf die Abläufe des Unternehmens abgestimmt werden.

Typische Merkmale:

BereichUmsetzung
BeratungAnforderungen, Priorisierung, Projektplanung
Designangepasstes Theme oder individuelle Teilbereiche
Funktionenausgewählte Erweiterungen
Produktestrukturierte Kategorien und Attribute
TestsCheckout, Versand, Zahlung, E-Mails
BetriebHosting, Wartung und Betreuung eingeplant

Dieses Szenario ist für viele Unternehmen realistischer als der kleinstmögliche Start. Es bietet mehr Sicherheit, bessere Planung und mehr Spielraum für sinnvolle Anpassungen.

Magento-Shop mit Warenwirtschaft

Wenn eine Warenwirtschaft angebunden wird, verändert sich die Kostenlogik.

Der Shop ist dann nicht nur ein Frontend für Kunden, sondern Teil eines Daten- und Prozesssystems.

Typische Fragen sind:

FrageBedeutung
Welche Produkte kommen aus der Warenwirtschaft?Datenstruktur und Datenqualität bestimmen Aufwand
Werden Bestände synchronisiert?Bestandslogik muss zuverlässig funktionieren
Werden Bestellungen zurückgespielt?Fehlerfälle und Statusmeldungen müssen geklärt werden
Gibt es mehrere Preisgruppen?Kundengruppen und Preislogik erhöhen Komplexität
Wer betreut das Fremdsystem?Externe Zuständigkeiten beeinflussen Projektablauf

Ein solches Projekt sollte nicht nur über den Shoppreis bewertet werden. Wichtig ist, wie stabil und nachvollziehbar der Datenfluss später funktioniert.

B2B-Shop mit individuellen Preisen und Abläufen

Bei B2B-Projekten entstehen häufig zusätzliche Anforderungen. Geschäftskunden erwarten oft andere Funktionen als Endkunden.

Dazu gehören individuelle Preise, Kundengruppen, Bestellfreigaben, Schnellbestellung, Angebote, Rechnungszahlung oder besondere Versandlogiken.

Typische B2B-Anforderungen:

AnforderungMöglicher Aufwand
Kundenspezifische PreisePreislogik und Datenimport müssen geklärt werden
Rollen und RechteKundenkonto und Freigaben müssen sauber geplant werden
AngeboteAngebotsprozess und Bestellumwandlung müssen passen
SchnellbestellungArtikelnummern, CSV-Import oder Bestelllisten können nötig sein
WiederbestellungKundenkonto und Bestellhistorie werden wichtiger
ERP-AnbindungPreise, Bestände und Aufträge müssen synchronisiert werden

Ein B2B-Shop ist häufig kein reines Verkaufsprojekt. Er kann Vertrieb, Kundenservice und Auftragsbearbeitung entlasten. Genau deshalb lohnt sich eine sorgfältige Anforderungsanalyse vor der Kostenschätzung.

Relaunch eines bestehenden Shops

Ein Relaunch wirkt auf den ersten Blick einfacher als ein neues Projekt. In der Praxis kann er anspruchsvoll sein, weil bestehende Daten, Rankings, Kundenkonten, Bestellungen und technische Altlasten berücksichtigt werden müssen.

Typische Relaunch-Aufgaben:

AufgabeWarum sie wichtig ist
DatenmigrationProdukte, Kunden, Bestellungen oder Inhalte müssen übernommen werden
SEO-ErhaltURLs, Weiterleitungen, Meta-Daten und Inhalte müssen geprüft werden
ErweiterungsprüfungAlte Module sind nicht immer kompatibel oder sinnvoll
DesignwechselTheme, mobile Nutzung und Checkout müssen neu getestet werden
SchnittstellenBestehende Anbindungen müssen geprüft und angepasst werden
Go-live-PlanungAusfallzeiten, Tests und Rückfalloptionen müssen geplant werden

Ein Relaunch sollte nicht nur als optische Modernisierung verstanden werden. Er ist eine Gelegenheit, technische Schulden, schlechte Datenstrukturen und unnötige Funktionen zu prüfen.

Wie sich Magento-Kosten sinnvoll begrenzen lassen

Nice to Have Funktionen

Magento-Kosten lassen sich am besten begrenzen, bevor das Projekt zu groß geplant wird.

Nicht jede technisch mögliche Funktion ist für den Start nötig.

Entscheidend ist eine erste Ausbaustufe, die fachlich sinnvoll, technisch sauber und wirtschaftlich vertretbar ist.

MaßnahmeWirkung auf das Budget
Erste Ausbaustufe klar definierenWeniger Streuverluste durch unklare Wünsche
Muss-Funktionen priorisierenBudget fließt in wichtige Bereiche
Standardprozesse nutzenWeniger individuelle Entwicklung
Erweiterungen kritisch auswählenWeniger Risiko durch unnötige Module
Produktdaten früh vorbereitenWeniger Verzögerung im Projekt
Schnittstellen stufenweise planenKritische Datenflüsse zuerst
Design pragmatisch planenWeniger Aufwand für Sonderlösungen
Tests früh einplanenWeniger teure Korrekturen kurz vor Go-live

Ein guter Kostenansatz lautet nicht: möglichst wenig ausgeben. Besser ist: Budget dort einsetzen, wo es den größten Nutzen bringt.

Ein Beispiel: Eine einfache automatische E-Mail, ein sinnvoller Produktfilter oder eine kleine Anpassung im Bestellprozess kann mehr Nutzen bringen als ein aufwendiger Designeffekt. Umgekehrt kann eine vermeintlich kleine Sonderfunktion sehr teuer werden, wenn sie tief in Checkout, Preislogik oder Schnittstellen eingreift.

Deshalb sollten Anforderungen nicht nur gesammelt, sondern bewertet werden:

BewertungLeitfrage
MussOhne diese Funktion kann der Shop nicht sinnvoll starten
WichtigDie Funktion verbessert Nutzung oder Prozesse deutlich
SpäterDie Funktion ist sinnvoll, aber nicht für den Start nötig
StreichenAufwand und Nutzen stehen nicht in einem guten Verhältnis

Diese Priorisierung hilft, aus einer langen Wunschliste ein umsetzbares Magento-Projekt zu machen.

Wie lange dauert ein Magento-Projekt?

Die Dauer eines Magento-Projekts hängt stark vom Umfang ab. Ein sehr einfacher Shop kann in wenigen Wochen bis wenigen Monaten entstehen. Ein professioneller Shop mit Beratung, Datenaufbereitung, Designanpassung, Erweiterungen, Tests und Abstimmungen benötigt meist mehr Zeit.

ProjektartGrobe Orientierung
Sehr einfacher Startwenige Wochen bis wenige Monate
Solider Magento-Shopmehrere Monate
Shop mit Schnittstellenabhängig von Systemen, Daten und Tests
B2B- oder Relaunch-Projekthäufig längere Abstimmung und mehr Testaufwand

Die technische Umsetzung ist nur ein Teil der Projektzeit. Häufig dauern interne Klärungen, Produktdaten, Inhalte, Schnittstellenabstimmung und Tests länger als erwartet.

Typische Verzögerungsgründe sind:

VerzögerungUrsache
Produktdaten fehlenProdukte können nicht vollständig angelegt oder importiert werden
Inhalte fehlenRechtstexte, Kategorietexte oder Bilder sind nicht fertig
Schnittstellenpartner fehlenFremdsysteme sind nicht dokumentiert oder nicht erreichbar
Entscheidungen dauernDesign, Funktionen oder Prozesse werden spät entschieden
Tests erfolgen zu spätFehler fallen erst kurz vor dem Start auf statt bei frühzeitigen Testläufen
Anforderungen ändern sichNeue Wünsche/Anforderungen werden erst beim Testen bewusst, verschieben Budget und Zeitplan

Ein realistischer Zeitplan sollte Puffer für Tests, Nachjustierung und interne Abstimmung enthalten.

Welche Aufgaben beim Unternehmen selbst liegen?

Ein Magento-Projekt wird nicht allein von der Agentur umgesetzt. Das Unternehmen selbst beeinflusst Budget, Dauer und Ergebnis deutlich. Je besser Informationen, Daten und Entscheidungen vorbereitet sind, desto effizienter kann das Projekt laufen.

Aufgabe beim UnternehmenWarum sie wichtig ist
Ziele klärenDer Shop braucht eine klare geschäftliche Aufgabe
Anforderungen priorisierenNicht alle Wünsche sind für den Start gleich wichtig
Produktdaten bereitstellenDatenqualität entscheidet über Aufwand und Shopqualität
Bilder und Texte liefernOhne Inhalte kann der Shop nicht sinnvoll gefüllt werden
Zahlungs- und Versandprozesse definierenKonfiguration braucht fachliche Entscheidungen
Schnittstellenpartner einbindenExterne Systeme müssen dokumentiert und erreichbar sein
Rechtliche Inhalte klärenImpressum, Datenschutz, AGB und Widerruf müssen passen
Tests durchführenFachabteilungen erkennen Sonderfälle am besten
Abnahmen organisierenEntscheidungen müssen rechtzeitig getroffen werden

Besonders Produktdaten sollten früh geprüft werden. Viele Unternehmen haben Produktinformationen verteilt in Warenwirtschaft, Excel-Listen, PDFs, alten Shops, Katalogen oder internen Systemen. Für einen Onlineshop müssen diese Daten strukturiert, vollständig und verständlich sein.

Auch interne Zuständigkeiten sind wichtig. Wer entscheidet über Design? Wer prüft Preise? Wer testet Bestellungen? Wer gibt Schnittstellen frei? Wer kümmert sich um Texte? Wenn diese Rollen nicht geklärt sind, entstehen Verzögerungen.

Fazit

Die Kosten eines Magento-Shops hängen stark von Anforderungen, Schnittstellen, Design, Produktdaten, Tests und laufender Betreuung ab. Ein sehr einfacher Magento-Shop kann mit etwa 5.000 bis 10.000 Euro starten. Für viele professionelle Projekte ist jedoch ein höheres Budget realistischer.

Magento Open Source ist besonders dann interessant, wenn der Shop langfristig ausgebaut werden soll oder individuelle Prozesse eine wichtige Rolle spielen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Funktionen sofort umzusetzen.

Entscheidend ist eine erste Ausbaustufe, die wirtschaftlich sinnvoll ist und später gezielt erweitert werden kann.

Wer ein Magento-Projekt plant, sollte daher nicht nur nach einem Pauschalpreis fragen. Sinnvoller ist ein Erstgespräch zur Shopplanung. Daraus lässt sich ein grober Budgetrahmen ableiten, der zu Anforderungen, Datenlage, Schnittstellen und Ausbaustufen passt.

Angebot erhalten

Erstgespräch zur Shopplanung und Budgeteinschätzung

Für eine belastbare Einschätzung des Magento-Budgets reicht eine pauschale Anfrage meist nicht aus. Sinnvoller ist ein Erstgespräch zur Shopplanung. Dabei werden die wichtigsten Anforderungen geklärt und daraus ein grober Budgetrahmen abgeleitet.

Hilfreich sind vor dem Gespräch folgende Informationen:

InformationBeispiel
ShopartB2C-Shop, B2B-Shop, Ersatzteilshop, Händlerportal
SortimentAnzahl Produkte, Varianten, Kategorien, technische Daten
DesignanspruchStandardnah, angepasstes Theme, individuelles Design
FunktionenSuche, Filter, Kundengruppen, Angebote, Freigaben
SchnittstellenWaWi, ERP, PIM, Payment, Versand, Marktplätze
DatenlageProduktdaten vorhanden, Datenimport nötig, Altsystem vorhanden
ZielterminWunschdatum, interne Abhängigkeiten, Marketingkampagnen
BetriebHosting, Wartung, Support, Weiterentwicklung

Das Ziel des Erstgesprächs ist keine künstlich genaue Zahl. Ziel ist eine seriöse Einordnung: Welche Budgetklasse ist realistisch? Welche Anforderungen treiben die Kosten? Welche Funktionen gehören in die erste Ausbaustufe? Welche Punkte sollten später umgesetzt werden?

Wenn diese Fragen geklärt sind, lässt sich ein Magento-Projekt deutlich besser planen.

Woran man ein realistisches Magento-Angebot erkennt?

Ein realistisches Magento-Angebot nennt nicht nur einen Gesamtpreis. Es macht sichtbar, welche Annahmen hinter dem Preis stehen.

PrüffrageWarum sie wichtig ist
Werden Annahmen klar genannt?Ohne Annahmen sind Angebote kaum vergleichbar
Sind Leistungen sauber getrennt?Design, Entwicklung, Daten und Tests sollten erkennbar sein
Sind Schnittstellen separat bewertet?Hier entstehen häufig große Unterschiede
Sind Erweiterungen berücksichtigt?Kauf, Einrichtung, Anpassung und Tests verursachen Aufwand
Sind Tests und Nachjustierung enthalten?Sonst entstehen Folgekosten nach Projektstart
Sind Eigenleistungen benannt?Der Kunde muss wissen, welche Aufgaben bei ihm liegen
Sind laufende Kosten sichtbar?Hosting, Updates und Betreuung gehören zum Gesamtbild
Gibt es eine Phasenplanung?Ein stufenweiser Ausbau senkt Projektrisiken

Vorsicht ist geboten, wenn ein Angebot sehr günstig wirkt, aber keine Annahmen enthält. Dann ist oft unklar, was wirklich enthalten ist. Ebenso problematisch sind Angebote, die viele Funktionen versprechen, aber nicht erklären, wie Schnittstellen, Tests, Wartung und Datenmigration behandelt werden.

Ein gutes Angebot muss nicht jedes Detail endgültig festlegen. Es sollte aber verständlich machen, welche Leistungen enthalten sind, welche Punkte offen bleiben und wo Risiken für zusätzlichen Aufwand liegen.

Aufwandsschätzung starten

Um in die Klärung Ihrer Anforderungen einsteigen zu können ist es nötig, dass wir zunächst grob wissen, worum es überhaupt geht. Basierend darauf können wir in die oftmals kritischen "Details" und vermeintlichen Kleinigkeiten einsteigen.

Da es eine Vielzahl an Themen zu klären gibt, erhalten Sie von uns zunächst einen standardisierten Fragebogen. Mit diesem lässt sich schnell erkennen, welche Bereiche bei Ihnen Standard sind und wo genauer nachgefragt werden muss. Auch lassen sich so schnell die Besonderheiten Ihres Geschäftskonzeptes / Unternehmens eingrenzen.

Natürlich können Sie gerne vorab anrufen oder auch eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und eine mögliche Zusammenarbeit.

PDF Fragebogen Online Shop zur Ermittlung der Anforderungen

Das PDF auf der rechten Seite fragt verschiedenste Punkte ab, die als Einstieg in die Ermittlung der Anforderungen dienen.

  • Fragen zum Unternehmen
  • Fragen zu Produkten/Dienstleistungen
  • Kunden und Produkte
  • Versand
  • Fragen zu Ihrem E-Commerce Wissen
  • [...]

Sie haben bereits Anforderungen, ein Lastenheft oder eine bestehende Shop-Idee? Senden Sie uns die Unterlagen. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung, welche Punkte budgetrelevant sind und wo Sie Aufwand sparen können.

FAQ – Häufige Fragen zu Magento Kosten

Was kostet ein Magento-Shop?

Ein sehr einfacher Magento-Shop kann etwa 5.000 bis 10.000 Euro kosten, wenn er standardnah umgesetzt wird und kaum Sonderfunktionen benötigt. Für professionelle Projekte sollten Unternehmen eher ab ca. 10.000 Euro planen. Mit individuellen Schnittstellen, Erweiterungen oder B2B-Funktionen kann das Budget ab ca. 30.000 Euro oder deutlich höher liegen.

Reichen 5.000 bis 10.000 Euro für einen Magento-Shop?

Ja, aber nur für einen sehr einfachen Einstieg. Das Budget setzt voraus, dass der Shop nah am Standard bleibt, nur wenige Anpassungen benötigt und keine komplexen Schnittstellen oder Sonderfunktionen umgesetzt werden. Für viele Unternehmen ist dieser Rahmen eher ein Minimalstart als ein vollständiges Wunschprojekt.

Warum kosten manche Magento-Shops deutlich mehr?

Magento-Shops werden teurer, wenn individuelle Funktionen, Schnittstellen, komplexe Produktdaten, besondere Preislogiken, B2B-Prozesse, individuelles Design oder umfangreiche Tests nötig sind. Besonders Schnittstellen und Sonderfunktionen können den Aufwand stark erhöhen.

Ist Magento Open Source kostenlos?

Magento Open Source ist als Software frei verfügbar. Ein fertiger Shop ist dadurch aber nicht kostenlos. Kosten entstehen durch Planung, Einrichtung, Design, Erweiterungen, Programmierung, Produktdaten, Hosting, Wartung und laufende Weiterentwicklung.

Welche laufenden Kosten entstehen nach dem Start?

Nach dem Start entstehen laufende Kosten für Hosting, Backups, Sicherheit, Monitoring, Updates, Patches, Fehlerbehebung, Support und Weiterentwicklung. Auch SEO, Produktpflege und Conversion-Optimierung können laufende Kosten verursachen.

Was kostet Magento-Hosting?

Magento-Hosting hängt von Anforderungen an Geschwindigkeit, Sicherheit, Besucherzahlen, Datenmenge und Verfügbarkeit ab. Ein professioneller Magento-Shop sollte nicht auf beliebigem Billighosting betrieben werden. Für die Budgetplanung sollte Hosting als eigener laufender Kostenpunkt berücksichtigt werden.

Was kosten Magento-Updates und Wartung?

Die Kosten für Updates und Wartung hängen von Magento-Version, Erweiterungen, Theme, Individualentwicklungen und Schnittstellen ab. Je mehr individuelle Anpassungen und Erweiterungen vorhanden sind, desto wichtiger werden Tests und Kompatibilitätsprüfungen.

Was kostet eine Magento-Schnittstelle zur Warenwirtschaft?

Das hängt davon ab, ob eine fertige Schnittstelle genutzt werden kann oder eine individuelle Anbindung nötig ist. Entscheidend sind Datenstruktur, API-Qualität, Produktdaten, Bestände, Preise, Bestellungen, Fehlerfälle und Tests. Eine Schnittstelle sollte immer separat betrachtet werden.

Wann ist Magento wirtschaftlich sinnvoll?

Magento ist wirtschaftlich sinnvoll, wenn der Shop langfristig wachsen soll, individuelle Prozesse wichtig sind, Schnittstellen benötigt werden oder B2B-Anforderungen abgebildet werden müssen. Für sehr einfache Shops ohne besondere Anforderungen kann Magento zu groß sein.

Wie kann man Magento-Kosten begrenzen?

Kosten lassen sich begrenzen, indem die erste Ausbaustufe klar definiert wird. Wichtig sind priorisierte Anforderungen, standardnahe Prozesse, sorgfältig ausgewählte Erweiterungen, vorbereitete Produktdaten und ein stufenweiser Ausbau.

Wie lange dauert die Umsetzung eines Magento-Shops?

Ein sehr einfacher Shop kann in wenigen Wochen bis wenigen Monaten umgesetzt werden. Professionelle Magento-Projekte dauern häufig mehrere Monate, insbesondere wenn Schnittstellen, Datenmigration, Designanpassungen oder umfangreiche Tests nötig sind.

Welche Informationen braucht eine Agentur für eine erste Kostenschätzung?

Wichtig sind Shopart, Sortiment, Produktdaten, gewünschte Funktionen, Designanspruch, Schnittstellen, vorhandene Systeme, Zieltermin, interne Zuständigkeiten und Anforderungen an Betrieb und Betreuung. Je genauer diese Punkte sind, desto besser lässt sich ein Budgetrahmen ableiten.

Referenzen & News

Neuste Magento Referenzen

  • Wohnhaus-Welten

    Der bestehende Magento 1 Shop von Wohnhaus-welten wurde nach Magento 2 überführt. Dazu wurde ein komplett neuer Magento 2 Shop erstellt. Es wurden die bestehenden Funktionen in Magento 2 nachprogrammiert. Zusätzlich hat der Shop einige neue Erweiterungen erhalten. Ein großer Bereich war die Migration der Daten, sodass Kunden, Bestellungen und mehr auch im M2 Shop…

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  • motan Gruppe Online Shop

    Die motan Gruppe mit Sitz in Konstanz am Bodensee wurde 1947 gegründet. Als führender Anbieter für das nachhaltige Rohstoffhandling ist sie in den Bereichen Spritzguss, Blasformen, Extrusion und Compoundierung tätig. Zum applikationsorientierten Produktspektrum gehören innovative, modulare Systemlösungen für die Lagerung, Trocknung und Kristallisation, zum Fördern, Dosieren und Mischen von Rohstoffen für die Kunststoff herstellende und…

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  • Burg Schließsysteme Onlineshop

    Bei der Marke für Schlösser, Schließsysteme und Co. konnten sind wir im Bereich Magento Beratung und bei verschiedensten technischen Themen und Umsetzungen über die letzten Jahre weiterhelfen. Der Shop ist nicht von uns erstellt worden.

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  • WPC Profi

    Umsetzung und Betreuung des Magento 2 Onlineshops. Verschiedenste kleinere und größere individual Programmierung.

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Neuigkeiten von KonVis im Bereich Magento

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